Fit und vital dank Ernährungsumstellung

Fit und vital dank Ernährungsumstellung

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Ernährungsumstellung© karepa - Fotolia.com

Von der Frühjahrsmüdigkeit über die Sommerlethargie direkt hinein in das Wintertief. So geht es einigen Menschen. Nicht immer stecken gravierende gesundheitliche Probleme dahinter. Oft fehlt es einfach an einer ausgewogenen Ernährung. Wer sich über Jahre hinweg vorwiegend von Fertigprodukten und Fast Food ernährt, wird im Laufe der Zeit vermutlich einen Mangel entwickeln. Crash Diäten, wo man über wenige Wochen nur 1000 Kalorien zu sich nehmen darf, helfen dabei wenig. Die Versorgung mit frischen Lebensmitteln ist heute so gut wie eigentlich nie zuvor. Dennoch greifen viele lieber zu vorgefertigten Produkten, statt selbst zu kochen. Die Argumente dafür sind meistens mangelnde Zeit. Dabei dauert es gar nicht lange, schmackhafte Mahlzeiten zuzubereiten. Einigen fehlt das Wissen, was ein gesunder Speiseplan eigentlich enthalten sollte.

Basics für die gesunde Ernährung

Experten warnen schon seit Jahren davor, dass die Gesellschaft heute zu viel Zucker und Fleisch zu sich nimmt. In vielen Haushalten landen Fleisch- und Wurstwaren sogar zu jeder Mahlzeit auf den Teller. In den Tag wird mit einem Wurstbrot gestartet, mittags landet ein Schnitzel auf dem Teller und abends gibt es wieder Aufschnitt. Dabei besagen die Richtlinien für gesunde Ernährung, dass man Fleisch und Wurstwaren nur dreimal pro Woche konsumieren sollte. Diese vergleichsweise geringe Menge reicht aus, um den Körper mit allen darin enthaltenen Nährstoffen zu versorgen. Fisch hingegen dürfte ruhig öfter verzehrt werden, ein bis zwei Portionen pro Tag sind optimal. Unterversorgt ist ein Großteil der Bevölkerung mit Obst und Gemüse. Auf fünf Portionen am Tag sollten Gesunde mindestens kommen. Was auf den ersten Blick viel erscheint, ist eigentlich ganz leicht zu erreichen, wenn man einige Tipps beachtet:

  • Mit frischem Obst in den Tag starten –passend zu Müsli, Cornflakes, Joghurt
  • Wer lieber pikant frühstückt, genießt z.B. Gurken- oder Paprikascheiben
  • Vormittags schmecken Banane, Apfel & Co im Büro oder in der Schule
  • Mittags beim Salatbuffet kräftig zugreifen oder eine vegetarische Speise wählen
  • Nachmittags dem Tief mit knackigem Obst oder Gemüse entgegenwirken. Es darf auch ein Glas frisch gepresster Saft oder ein zuckerfreier Smoothie sein
  • Abends zum belegten Brötchen Radieschen, Tomaten, Paprika aufschneiden: Oder den Tag mit einer schnellen Wok Pfanne mit gebratenem Gemüse ausklingen lassen. Im Nu ist auch ein Gemüseauflauf mit Ei und Käse überbacken fertig

Ein weiterer wichtiger Bestandteil gesunder Ernährung sind all jene Lebensmittel, die als Beilagen bekannt sind: Reis, Nudeln, Kartoffeln. Am besten genießt man diese Köstlichkeiten zu natürlich wie möglich. Das bedeutet, besser Salzkartoffeln als Pommes servieren und ungeschälten Reis oder Vollkornnudeln auf den Teller bringen. Als Alternative bieten sich Dinkelreis, Hirse, Zartweizen und andere Produkte an. Milchprodukte dürfen in der gesunden Ernährung ebenfalls nicht fehlen. Am besten sind fettarme Varianten. Fett ist an sich nicht schlecht, allerdings sollte man zu hochwertigen Pflanzenölen greifen.

Kleine Sünden sind erlaubt

Viele Menschen schrecken vor einer Ernährungsumstellung zurück, weil sie befürchten nie wieder Eis oder Torte essen zu dürfen. Diese Furcht ist jedoch unbegründet. Wer sich überwiegend gesund ernährt, darf sich hie und da auch etwas gönnen. Zu vermeiden ist nur, aus reiner Gewohnheit oder Langeweile täglich zur Tüte Chips oder zur Tafel Schokolade zu greifen. Wer es abends vor dem Fernseher nicht ohne Knabberei aushält, richtet sich klein geschnittenes Gemüse an. Auch vor Einladungen in Restaurants muss sich niemand fürchten, der eine Ernährungsumstellung plant. Mit etwas Geschick findet man schnell gesündere Varianten in jedem Lokal. Auch wenn man sich bei einer Familienfeier ein in Fett frittiertes Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat gönnt, hat das keine gravierenden Auswirkungen auf das Gewicht oder den Gesundheitszustand. Nur sollte man danach nicht nach dem Motto „jetzt ist ohnehin schon alles egal“ wieder in die alten Gewohnheiten unausgewogener Kost zurückfallen.

Gesunde Ernährung muss nicht teuer sein

Günstig versorgt man sich mit allen wichtigen Mineralien und Vitaminen, wenn man auf regionale und saisonale Zutaten setzt. Lebensmittel mit kurzen Transportwegen punkten nämlich mit deutlich höherem Nährstoffgehalt als Obst und Gemüse, das tagelang unterwegs ist bis es in den Regalen der Supermärkte landet. Wer in den Werbeprospekten gezielt die Angebote und Rabatte, kauft besonders günstig. Bei manchen Supermärkten ist jede Woche eine andere Warengruppe reduziert.

Da macht es Sinn, lang haltbare Lebensmittel wie Vollkornreis, Nudeln oder ähnliches auf Vorrat zu besorgen. Bei Obst und Gemüse muss es nicht unbedingt die perfekt geformte Premiumware sein. Bei Gärtnereien und auf Bauernhöfen kauft man oft frische Produkte zum besonders günstigen Preis. Weiteres Sparpotential verbirgt sich in der sinnvollen Bevorratung. Am besten kauft man von frischen Produkten wie Obst, Gemüse, Milchprodukten und Wurstwaren zwar ausreichend, jedoch immer nur so viel wie man auch verbrauchen kann. Es werden Tonnen von Lebensmittel jedes Jahr weggeworfen. Aus Kostengründen und der Umwelt zuliebe sollte jeder Haushalt diesem Trend zur Wegwerfgesellschaft entgegenwirken.

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