Fit mit Badminton

Fit mit Badminton

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Konzentration, Koordination und Schnelligkeit – das alles, und noch viel mehr trainiert man bei Badminton. Beim Spielen von Badminton wird der Körper in Schwung gebracht und das Herz-Kreislaufsystem hat ganz schon zu was zu arbeiten. Es gibt fast keine andere Sportart, die mehr Trainingseffekt hat als Badminton. Wer jedoch denkt das Badminton mit dem leichten hin und hertänzeln bei Federball zu vergleichen ist, der irrt!

Badminton Sport

Badminton – Das Training für Körper Geist und Seele

Beim Badminton wird der ganze Körper trainiert, da man ständig in Bewegung ist und zum Teil auch sehr witzige Figuren erfindet um den Ball zu bekommen. Beim Badminton ist ganzer Körpereinsatz gefordert. Jeder der zwei bis drei Mal in der Woche jeweils nur eine Stunde Badminton spielt, wird schon bald den Erfolg deutlich erkennen. Die Muskeln werden am ganzen Körper aufgebaut und der Gesundheit kommt es ebenfalls zugute. Die Ausdauer wird verbessert und demnach kann auch der gesamte Organismus besser arbeiten. Wer einem Ball nachjagt, der es bis zu 300 km/h bringt, muss schnell reagieren, einen hervorragenden Gleichgewichtssinn haben und vor allem eine hohe Ausdauer mitbringen. Anfänger, die erst mit dem Badminton spielen beginnen, sollten geduldig sein und mit einem niedrigen Zeitlevel beginnen. 20 Minuten sind für den Anfang mehr als ausreichend. Mit ein wenig Übung lässt sich die Zeit bis auf eine oder zwei Stunden erhöhen.

Faszinierender Kalorienverbrauch

Während eines 90 minütigen Badminton Spiels läuft der Spieler in etwa 7 Kilometer. Eine erstaunliche Strecke für jemanden der kein Läufer ist. Das erklärt auch den hohen Kalorienverbrauch pro Spiel.

[box type=“info“]Es gibt Profis, die es mit einem Spiel bis zu 1000 Kalorien pro Stunde schaffen – das entspricht etwa einer Stunde Vollpower-Joggen.[/box]

Bei Hobbysportlern ist der Verbrauch geringer und dennoch in einer sehr hohen Einheit vertreten. Wer regelmäßig Sport betreibt, wie Badminton, tut etwas für die Gesundheit und für die Figur. Natürlich kommt noch ein wichtiger Aspekt dazu – Sport steigert das Wohlbefinden. Außerdem ist Badminton vorteilhaft, da es kein Sport ist, den man alleine betreibt. Badminton benötigt mindestens einen Partner. Mit zwei Spielern oder mehr, erhöht sich dann auch noch der Spaßfaktor.

Tipps zum optimalen Training

  • Unmittelbar vor Beginn des Badminton Trainings sollte man sich mindestens 10 Minuten aufwärmen um Verletzungen vorzubeugen.
    Badmintonschläger
    (c)mema – Fotolia.com
  • Das kann durch Armschwingen, Laufen und Springen kombiniert werden und bringt somit den Kreislauf erst mal in Schwung.
  • Außerdem werden der Körper sowie die Muskeln aufgewärmt und somit auf den Sport optimal vorbereitet.
  • Während des Trainings sollten außerdem reichlich viel Trinkpausen eingelegt werden.
  • Nach der Trainingseinheit ist es überdies ratsam nicht abrupt einfach die Bewegungen einzustellen, sondern das Training mit einigen Dehnübungen abzuschließen.

Damit der Sport auch richtig Spaß macht, sollte auf die richtige Kleidung geachtet werden. Diese sollte atmungsaktiv und sehr belastbar sein. Ebenfalls benötigt man für das Training besondere Sportschuhe, in denen man einen sicheren Halt hat und die zudem noch bequem sind – eine rutschfeste Sohle versteht sich von selbst.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Ausrüstung. Der Schläger sollte gut in der Hand liegen und außerdem möglichst wenig Eigengewicht vorweisen. Der Fachhandel hat auch hier eine breite Auswahl, die nach dem Leistungsvermögen der Spieler gestaffelt ist.

Foto (oben): © Jari Hindström – Fotolia.com

 

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