Verhütung mit der Antibabypille

Verhütung mit der Antibabypille

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AntibabypilleFoto: © Sven Bähren - Fotolia.com

Bereits seit Jahrzehnten gilt die Antibabypille zu den einfachsten und sichersten Methoden der Schwangerschaftsverhütung. Dabei handelt es sich um ein Hormonpräparat, das regelmäßig eingenommen wird. Die weiblichen Hormone Östrogen und Gestagen werden hier in unterschiedlicher Zusammensetzung eingesetzt. Heute gibt es eine große Vielfalt von Antibabypillen auf dem Markt, so dass jede Frau eine Hormonkombination auswählen kann, die zu ihr passt.

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Die verschiedenen Arten der Pille

Die Antibabypille lässt sich in zwei grundsätzliche Typen unterscheidet: Kombinationspräparate und Minipille.

Während bei den Kombinationsprodukten sowohl Gestagen als auch Östrogen verwendet wird, beinhalten die Minipillen nur Gestagen. Die Kombinationspille hat einen Rhythmus von 28 Tagen. Dabei nimmt man die Pille für 20 oder 21 Tage und die anderen sieben oder acht Tage sind pillenfrei. Während dieser Tage fällt der Hormonspiegel und es kommt zu einer Regelblutung. Bei manchen Kombinationspillen werden auch 28 Pillen eingenommen. Die letzten sieben oder acht sind dabei ohne Wirkstoff. Es erleichtert es jedoch der Frau, den richtigen Rhythmus beim Einnehmen der Pille beizubehalten. Die Kombinationspillen wirken nach dem gleichen Prinzip. Die Hormone verhindern den Eisprung, verdichten den Schleim am Eingang der Gebärmutter, so dass Spermien schwerer eindringen können und vermindern gleichzeitig die Bildung von Gebärmutterschleimhaut, die für das Einnisten des Eies notwendig ist.



Frauen, die Einnahme von Östrogen nicht vertragen, können auf die Mini-Pille zurückgreifen, die nur Gestagen beinhaltet. Diese kann in der Regel den Eisprung nicht völlig verhindern. Sie hat jedoch die gleiche Wirkung auf Die Gebärmutterschleimhaut. Bei der Minipille ist es sehr wichtig, darauf zu achten, dass man sie jeden Tag genau zu der gleichen Zeit einnimmt, da der Schutz nur 24 Stunden anhält.

Im Artikel der Epochtimes wird nochmal explizit auf die verschiedenen Arten der Pille eingegangen.

Nebenwirkungen der Pille

Wie bei den meisten Medikamenten gilt es auch bei der Pille, Vorteile und Nebenwirkungen abzuwägen.Die Verträglichkeit der einzelnen Produkte ist von Frau zu Frau verschieden. Deshalb sollte man sich vom Arzt beraten lassen und ruhig mehrere Produkte ausprobieren, um eine Pille zu finden, die man gut toleriert. Die meisten der modernen Pillen sind niedrig dosiert und lassen sich gut vertragen.

  • Vereinzelt klagen Frauen über Spannung in der Brust, Zwischenblutungen und Übelkeit. Dies ist jedoch die Ausnahme.
  • Bevor man mit der Einnahme der Pille beginnt, sollte beim Arzt eine gründliche Untersuchung stattfinden.
  • Die Pille sollte nämlich bei einigen schweren Krankheiten nicht eingenommen werden. Patientinnen, die thrombosegefährdet sind oder an Erkrankungen der Leber leiden, sollten die Pille nicht einnehmen.
  • Auch wird die Pille mit einem erhöhten Risiko für Brust- und Gebärmutterhalskrebs gebracht und kann ebenfalls Gefäßkrankheiten begünstigen. Deshalb ist es besonders für Frauen ab 35 Jahren wichtig, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen vornehmen zu lassen, wenn sie die Pille einnehmen. Raucherinnen sollten nach dem 35. Lebensjahr eine andere Verhütungsmethode vorziehen.

Die Sicherheit der Pille

Die Pille gilt als eines der sichersten Methoden zur Empfängnisverhütung. Die Sicherheit der Verhütungsmethoden wird durch den Pearl Index gemessen. Die Pille hat einen Pearl Index von 0,1, was bedeutet, dass innerhalb eines Jahres nur eine von tausend Frauen trotz Einnahme der Pille schwanger wird. Dabei ist allerdings zu beachten, dass diese Sicherheit nur dann gewährt ist, wenn man die Pille regelmäßig einnimmt.
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