So vermeiden Sie Nagelpilz: Tipps zur richtigen Fußpflege

So vermeiden Sie Nagelpilz: Tipps zur richtigen Fußpflege

- in Kosmetik
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Nagelpilz ist ein Problem, das sehr hartnäckig sein kann. Gerade im warmen und feuchten Klima mancher Schuhe gedeiht der Nagelpilz geradezu unter perfekten Bedingungen. Aber man kann sich vor dem Pilzbefall effektiv schützen und das ist auch notwendig, denn der Pilzbefall der Nägel kann sonst zu einem chronischen Problem werden.

Fusspilz vermeiden

Woran erkennt man den Pilzbefall der Nägel überhaupt?

In den meisten Fällen ist der Nagelpilz schon optisch erkennbar. Besonders dann, wenn die Nägel sehr glanzlos sind oder wenn sich weibliche oder gelbliche Verfärbungen am Nagelrand zeigen, besteht eine Infektion mit einem Nagelpilz. Auch weißlich oder gelblich beziehungsweise grau-braun verfärbte Flecken innerhalb des Nagels deuten auf eine Nagelpilzinfektion hin. Weiterhin und besonders im intensiveren Verlauf verdickt sich letztlich auch die Nagelplatte. Fußnägel sind übrigens deutlich häufiger vom Nagelpilz befallen als Fingernägel, denn das feucht-warme Klima, das in den Schuhen gegeben ist, begünstigt das Wachstum der Nagelpilze. Mit steigendem Alter nimmt die Anfälligkeit für Nagelpilze übrigens zu. Auch wenn es sich um keine schwere Erkrankung handelt, ist der Nagelpilz dabei aber sehr verbreitet und fünf bis zwölf Prozent der erwachsenen Europäer haben eine Nagelpilzinfektion.

Die Diagnose des Nagelpilzes

Damit keine Zweifel an einer Nagelpilzinfektion bestehen und um Verwechslungen mit anderen Erkrankungen zu vermeiden, sollte die Nagelpilzinfektion fachmännisch diagnostiziert werden. Dafür erfolgt eine Abschabung der oberen Hornteile des Nagels, die dann im Labor mikroskopisch untersucht werden. Besteht eine Nagelpilzinfektion, dann sind meistens sogenannte Hyphen im Präparat zu sehen. Will man bei intensivem Pilzbefall eine Festlegung des Erregers stellen, dann muss in einer dreiwöchigen Anzüchtung eine Zellkultur des Pilzes angelegt werden. Diese aufwendige Untersuchung ist in den meisten Fällen aber nicht notwendig.

Wie sollte der Nagelpilz behandelt werden?

Fusspilz behandeln
© debert – Fotolia.com
  • Eine lokale Behandlung des Pilzes reicht immer dann aus, wenn weniger als 70 Prozent der Nageloberfläche vom Pilz befallen sind. Für die Behandlung gibt es sogenannte antimykotische Präparate in der Apotheke frei zu kaufen. Die Präparate stehen als Nagellacke oder Salben zu Verfügung und müssen auf die Nägel aufgebracht werden. Wichtig ist dabei, dass auch nicht befallene Nägel in die Behandlung einbezogen werden, damit der Infekt auch tatsächlich auskuriert wird.
  • Nur dann, wenn der Nagel sehr intensiv vom Pilz befallen ist, muss eine medizinische Behandlung beim Arzt erfolgen. In diesem Fall kann der Nagel vom Arzt komplett schmerzfrei mit einem sogenannten Keratolytikum zunächst aufgeweicht und dann komplett abgelöst werden. Von der ersten Behandlung bis zur endgültigen Ablösung der betroffenen Nägel vergehen ungefähr drei Wochen. Wer eine Laserbehandlung bei schwerem Pilzbefall vorzieht, kann diese auch mittels Erbium-Laser beim Mediziner durchführen lassen. Hierbei wird die oberste Schicht des Nagels und des betroffenen Nagelbettes mittels Laser verdampft. Die Kosten für die Laserbehandlung tragen allerdings nicht die gesetzlichen Krankenkassen, man muss die Behandlung also selbst finanzieren. Auf www.nagelwohl.de gibt es noch weitere Tipps.
Wie beuge ich dem Nagelpilz vor?

Wichtig ist, gerade für die Füße in den Schuhen ein trockenes Klima zu schaffen. Dazu gehört, keine Schuhe aus luftundurchlässigen Materialien zu tragen. Strümpfe sollten auch aus Naturmaterialien sein, also günstigstenfalls aus Baumwolle. Wichtig ist auch, sich in öffentlichen Nassräumen, beispielsweise dem Schwimmbad, durch Tragen von Badeschuhen vor einer Infektion zu schützen.

Foto (oben):© Valua Vitaly – Fotolia.com

 

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