Tipps gegen Erkältung: Halsschmerzen, Schnupfen und Husten

Tipps gegen Erkältung: Halsschmerzen, Schnupfen und Husten

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Im Herbst beginnt wieder die Zeit der Erkältungen. Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und Abgeschlagenheit plagen die Menschen. Aber nur jene Menschen, deren Immunsystem den Angriff der krankmachenden Viren und Bakterien zulässt. Meist sind diese Menschen in einer Stadt beheimatet, Landleute sind davon selten geplagt. Das Immunsystem des Menschen muss regelmäßig trainiert werden. Das geschieht bei Menschen, deren Lebensweise eher bäuerlich ist, ganz automatisch, da sie mit vielen Viren und Bakterien von Tieren zusammenleben müssen. Der Städter hingegen, der kaum Kontakt mit Tieren hat und in seiner Wohnung auch noch keimfrei reinigt, ist den Angriffen der Schädlinge fast schutzlos ausgeliefert. Er kann sich nur durch Medikamente oder natürliche Vorbeugung schützen.

Erkältung: Tipps gegen Schnupfen, Halschmerzen und Fieber

Eine Erkältung vorbeugen

  • Zur natürlichen Vorbeugung vor Erkältungen zählt in erster Linie die Sauna. Hier wird der Körper und sein Immunsystem so gefordert, dass er die Virenattacken besser überstehen kann. Allerdings gilt das nur bei der Vorbeugung. Wenn eine Erkältung bereits vorliegt, sollte keinesfalls die Sauna aufgesucht werden.
  • Dass frisches Obst und Gemüse die beste Vorbeugung vor allerlei möglichen Krankheiten ist, ist allseits bekannt. Die schützende Wirkung geht dabei meistens von den unter der Schale vorhandenen Wirkstoffen aus. Deshalb möglichst gründlich gewaschen, aber mit Schale essen.
  • Gegen Halsschmerzen und Schnupfen hilft ganz einfaches Salz. Das kostet fast nichts und wirkt garantiert. Mit Salzwasser gurgeln oder mittels einer Nasendusche die Nase spülen hilft sogar dann, wenn die Erkältung bereits begonnen hat. Der Grund dafür ist relativ einfach. Durch das Salz ziehen sich die kleinen Gefäße der Schleimhäute zusammen und die Viren und Bakterien haben so weniger Angriffspunkte.

Ist die Erkältung bereits weit gediehen und Fieber hinzugekommen, helfen solche Hausmittel jedoch nur bedingt. Wobei Fieber nicht unbedingt bekämpft werden sollte. Das Fieber ist ein Mittel, mit dem der Körper krankmachende Bakterien abtötet. Ab 38° Körpertemperatur können viele Bakterien nicht überleben. Es ist also nicht sinnvoll, das Fieber an sich zu bekämpfen. Es sollte vielmehr unterstützt werden, damit es wirken kann. Beispielsweise durch die altbekannten Wickel, das Schwitzen im Bett und natürlich viel trinken.

[box type=“tip“]Sind Erkältung und Fieber so weit vorangeschritten, dass das alles nicht hilft, empfiehlt sich der Griff zum Medikament. Für viele ist dann das Mittel der Wahl das Paracetamol. Es senkt Fieber und hilft gegen die erkältungsbedingten Gliederschmerzen. Phenylephrinhydrochlorid ist geeignet, die Nasenschleimhaut abschwellen zu lassen und somit eine bessere Durchlüftung der Nase zu erreichen. Sowohl Phenylephrinhydrochlorid als auch Paracetamol sind in GeloProsed® enthalten, einem Pulver zum Einnehmen. Es wirkt, weil als Pulver eingenommen, fast sofort. Natürlich ist auch das kein Allheilmittel. Wie alle anderen Erkältungsmittel auch kann es nur die Symptome lindern, nicht die Ursache bekämpfen.[/box] [box type=“tip“ bg=“#F0F4F9″]Ein natürliches Mittel, das Eingang in die Arzneimittelindustrie gefunden hat, ist das Umckaloabo. Dieser alkoholische Extrakt aus einer südafrikanischen Pelargonienwurzel ist aus der Medizin der Buschmänner entlehnt. Diese haben sich auf ihren langen Wanderungen unter anderem dadurch gegen Erkältungskrankheiten geschützt, dass sie diese Wurzel bei sich führten. Da Umckaloabo aus rein natürlichen Produkten gewonnen wird, kann es auch als eine Art Naturheilmittel angesehen werden. Nur eben in konzentrierter Form, damit es bequemer eingenommen werden kann. Die Wirkung ist so, dass bei akutem Husten und Schnupfen, also Beschwerden im Hals, das Sekret in den Bronchien um die krankmachenden Bakterien herum angelagert wird und somit diese Bakterien isoliert. Zudem wird der bronchiale Fluss des Sekrets in den Mundraum erhöht, sodass die Bakterien schneller entsorgt werden.[/box]

Foto: © Rido – Fotolia.com

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