Mit Yoga abnehmen – geht das?

Mit Yoga abnehmen – geht das?

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Yoga

Viele Menschen sind mit ihrem Körper unzufrieden. Sie fühlen sich zu dick und unbeweglich. Noch dazu kommen körperliche Probleme wie Schulter- und Rückenverspannungen, die durch das lange Sitzen im Büro und in der Freizeit entstehen. Den meisten ist bewusst, dass sie etwas für ihre Gesundheit tun sollten, doch es fällt schwer, den ersten Schritt zu tun. Bei den gewohnten Tagesabläufen zu bleiben fällt in der heutigen Zeit, wo Stress und Hektik den Alltag dominiert, leichter als etwas Neues auszuprobieren. Um abzunehmen, braucht man nicht gleich zum Jogger werden oder Stunden im Fitness Center verbringen. Es reicht, täglich Bewegung in den Alltag zu integrieren. Dazu zählt zum Beispiel, kleine Besorgungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erledigen oder öfter einmal Treppen zu steigen anstatt den Lift zu nehmen. Wer bisher noch nie Sport betrieben hat, kann sich alleine selten dazu motivieren, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. In der Gruppe macht es mehr Spaß, das ist allerdings nur ein Grund warum das Studio Yoga Lübeck ideale Voraussetzungen bietet, um mit dem Yoga zu beginnen.

Warum Yoga?

Im Vergleich zu anderen Sportarten punktet Yoga mit einer mentalen Komponente. Die Übungen sind nicht nur für den Köper vorteilhaft, auch der Geist wird geschult. Gerade wenn man abnehmen möchte, schlägt der innere Schweinehund oft ein Schnippchen. Yoga hilft dabei, sich auf das Wesentliche und das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Viele Übergewichtige essen unbewusst und zwischendurch. Während der Yogastunde liegt das Hauptaugenmerk auf der Atmung und der sauberen Ausführungen der Übungen. Man vergisst den Stress des Alltags und fühlt sich nach der Stunde wie neu aufgeladen und voller Tatendrang. Man spürt sich selbst wieder besser und bekommt eine neue Beziehung zu seinem Körper. All diese Aspekte helfen dabei, eine Ernährungsumstellung durchzuziehen. Gerade die Stunden in den Studios sind für den Anfang ideal. Hier stehen Experten zur Verfügung, die beim Erlernen der Bewegungsabläufe (Asanas) helfen. Außerdem trifft man beim Kurs neue Leute und kann Erfahrungen austauschen.

Welche Yogaform ist die Richtige für mich?

Wenn man sich das Kursprogramm der Studios durchliest, merkt man schnell wie viele verschiedene Yogaarten es gibt. Welche der Formen am besten zu den persönlichen Vorlieben und körperlichen Voraussetzungen passt, klärt man am besten bei einer Schnupperstunde. Hier einige Arten kurz erklärt:

  • Das Hatha Yoga zählt zu den sanftesten Formen und ist ideal für den Einstieg geeignet. Hier spielen Atem- und Meditationsübungen eine große Rolle, die Bewegungsabläufe sind relativ schnell erlernt.
  • Ashtana Yoga ist schon etwas anspruchsvoller, im Vordergrund stehen sechs Übungen von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Auch hier stehen Atemübungen auf dem Programm.
  • Das Vinyasa Yoga verbindet verschiedene Asanas in dynamischer Abfolge, dabei steigen Herzfrequenz und Atemrythmus und man kommt ordentlich ins Schwitzen.
  • Beim Birkram Yoga absolviert man die Übungen in einem auf 40 Grad aufgeheizten Raum bei einer Luftfeuchtigkeit von 40 Prozent. Für Menschen, die an Herz-Kreislaufproblemen leiden, ist diese Form weniger zu empfehlen.

Welche Wirkung hat Yoga auf den Körper?

Beim Yoga arbeitet man mit dem eigenen Körpergewicht. Beim Anfängerkurs sind die Abläufe einfach nachzuvollziehen. Trotzdem ist es wichtig, das der Trainer auf die richtige Ausführung und exakte Körperhaltung achtet. Wer die Übungen regelmäßig durchführt, wird bald merken, dass sich der Körper straffer anfühlt. Yoga spricht Muskelgruppen an, die man normalerweise beim Sitzen im Büro nicht braucht. Vor allem der Rumpf und Bauch werden beim Yoga beansprucht. Somit können Haltungsschäden ausgeglichen werden. Oft hat man nach einem Yogakurs weniger Probleme mit dem Rücken oder den Schultern. Wichtig ist, die Übungen nicht nur einmal pro Woche im Kurs, sondern auch zu Hause durchzuführen.

Was braucht man für Yoga?

Um mit Yoga zu beginnen, sind kaum Anschaffungen notwendig. Gerade wenn man einen Kurs in einem Studio besucht, werden Matten zur Verfügung gestellt. Möchte man Yoga auch zu Hause betreiben, ist die Investition in eine spezielle Matte allerdings sinnvoll. Damit rutscht man nicht am Boden und hat genügend Halt. Eine bequeme Hose und ein T-Shirt hat jeder zu Hause. Mehr Ausrüstung ist für das Yoga nicht notwendig. Es empfiehlt sich für den Studiobesuch ein Handtuch mitzunehmen. Schuhe werden beim Yoga in der Regel nicht getragen, viele absolvieren die Asanas barfuß oder mit dicken Socken – diese sollten am besten eine rutschfeste Sohle haben. Sonst ist für das Yoga nur die Bereitschaft, sich auf etwas Neues einzulassen, mitzubringen. Da man sich in der Stunde voll und ganz auf sich selbst konzentriert, kann man herrlich abschalten und dabei Körper und Geist etwas Gutes tun. Nicht zuletzt verbrennt man in der Yogastunde einiges an Kalorien – ideal also um auf sanfte Weise abzunehmen.

Foto: © 2017 Pixabay / StockSnap

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