Ein erholsamer Schlaf ist gesundheitsfördernd

Ein erholsamer Schlaf ist gesundheitsfördernd

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Im Schlaf erholen sich Körper und Geist, weshalb es wichtig ist gut zu schlafen und somit etwas Gutes für die Gesundheit zu tun. Doch erholsam Schlafen ist nicht für Jedermann allnächtlich möglich. Viele leiden unter Schlafstörungen, die auf lange Sicht gesehen schädlich für die Gesundheit sein können.

Wann wird von einer Schlafstörung gesprochen?

Unter Schlafstörung wird eine Beeinträchtigung des Schlafens verstanden, die durch äußere (z.B. Lärm) oder innere (z.B. eine herannahende Krankheit) Faktoren verursacht werden kann. Störungen des Schlafes haben vor allem eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit zur Folge und mittel- bis langfristig eine Verschlechterung oder ein Neuauftreten von Krankheiten. Sehr selten kann eine erbliche Krankheit auftreten – die tödlich familiäre Schlaflosigkeit. Diese Krankheit verläuft mit zunehmender Schlaflosigkeit und in Folge mehrere Symptome einer beeinträchtigen Leistungsfähigkeit, die schließlich zum Tod führt. Dieses Krankheitsbild ist jedoch sehr selten – weniger als 100 Familien auf der gesamten Welt sind betroffen. Eine Schlafstörung liegt erst vor, wenn sich der Betroffene auch krank fühlt. Der für eine gute Gesundheit so wichtige erholsame Schlaf bleibt dabei meist aus.

Ein gesunder Schlaf

Nur wenige, die unter Schlafstörung leiden, sind tatsächlich krank. Es gibt viele verschiedene Unterformen der Schlafstörung, wobei die meisten harmlos und einfach zu behandeln sind. Zum einen kann ein schlechter Schlaf durch falsche Schlafgewohnheiten oder Alptraum herrühren. Eher krankhaft sind die Formen des Schlafwandelns, der nächtlichen Essstörungen oder Nachtangst – die hauptsächlich bei Kindern vorkommt. Schlafunterbrechungen können auch aufgrund von Depressionen oder einer erlernten Schlafstörung entstehen. Bei letzterem handelt es sich nahezu um die Pseudo-Insomnie, wobei der Betroffene lediglich denkt, er hätte schläft geschlafen, es aber keine nachweislichen Gründe hierfür gibt.

Besonders ältere Menschen und Frauen leiden an kurzfristige Schlafstörungen aufgrund von akutem Stress. Um Schlafstörungen vorzubeugen, sollte auf die richtige Menge (meist 7 Stunden) sowie auf einen geregelten Schlafrhythmus geachtet werden. Schädigende Substanzen können zudem Alkohol, Arzneimittel oder Drogen sein sowie die Strahlungen eines Mobilfunkgerätes.

Bild: © Gina Sanders – Fotolia.com

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