Welche Ernährung kann eine Krebstherapie positiv beeinflussen?

Welche Ernährung kann eine Krebstherapie positiv beeinflussen?

- in Ernährung
1041
0

Nach der Diagnose Krebs liegen oftmals nicht nur die Nerven blank, sondern es stellt sich auch Überforderung ein. Oftmals folgen lange Gespräche mit Ärzten und Bekannten über die möglichen Therapien, vorallem über Chemotherapie. Neben der schulmedizinischen Behandlung gibt es allerdings viel, was Betroffene selbst für sich tun können. Unterstützende Maßnahmen, wie eine gesunde Ernährung sind für den weiteren Verlauf der Krankheit und ein gute Überstehen einer Chemotherapie von großer Wichtigkeit.

Diagnose Krebs
© DOC RABE Media – Fotolia.com

 

Ernährung als wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Behandlung

Eine Krebserkrankung schwächt den Körper, hinzu kommen Therapien, die unser Immunsystem zusätzlich negativ beeinflussen. Bei bestimmten Krebsarten und schwerem Krankheitsverlauf ist der Patient schlicht zu schwach um in angemessener Menge Nahrungsmittel aufzunehmen und somit die Kraft für eine erfolgreiche Therapie zu haben. Damit der Körper nicht zu viel Gewicht verliert, benötigt er unbedingt eine ausgewogene, kalorienreiche Ernährung. Dabei hilft es für eine optimale Darmflora zu sorgen, damit die aufgenommenen Nährstoffe vom Körper verwertet werden können. Um die Darmflora gesund zu erhalten, sollte man auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten. Fastfood sollte ebenso tabu sein, wie Fertiggerichte, Essen aus der Mikrowelle. Zucker, Backwaren aus hellem Weizenmehl und tierische Fette eignen sich ebenfalls nicht für eine gesunde Ernährung von Tumorpatienten. Lebensmittel, die im Körper Säure produzieren, wie Kaffee, schwarzer Tee oder Alkohol gehören ebenso vom Speiseplan verbannt.

Krebstherapie mit richtiger Ernährung unterstützen

Das größte Problem der Patienten ist der Gewichtsverlust während der Krebstherapie. Um dem entgegenzuwirken sind mittlerweile unterstützende Präparate auf dem Markt erhältlich, die zusätzlich zur gesunden Ernährung, dem Körper auf natürliche und schonende Weise wichtige Stoffe zuführen. So ist beispielsweise Fortimel als flüssige Nahrung besonders für Krebs-Patienten geeignet, die dem Gewichtsverlust entgegenwirken wollen, aber kaum etwas essen können. Die besonders reichhaltigen Inhaltsstoffe und die hohe Kaloriendichte halten den Patienten bei Kräften und helfen ihm, z.B. eine körperlich fordernde Chemotherapie zu überstehen. Für Patienten, die in der Lage sind festes Essen zu sich zu nehmen empfehlen sich vor allem folgende Lebensmittel als besonders wertvoll im Kampf gegen die Krebserkrankung:

  • Kohl
  • Beeren
  • grünes Blattgemüse
  • Knoblauch
  • Kurkuma
  • Tomaten
  • grüner Tee

Diese Lebensmittel werden als sogenannte antikarzinome Ernährung bezeichnet. Gepaart mit ausreichend Vitamin D können sie den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Wichtig ist dabei natürlich, dass die Mahlzeiten frisch zubereitet werden und dass die Zutaten vorrangig aus biologischem Anbau stammen. Pestizide, wie sie in der industriellen Landwirtschaft verwendet werden, schwächen den Körper des Patienten zusätzlich und sollten unbedingt vermieden werden.

Weiterführende Quelle:

http://www.fr-online.de/gesundheit,3242120,11887128.html

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.3/10 (3 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 votes)
Welche Ernährung kann eine Krebstherapie positiv beeinflussen?, 5.3 out of 10 based on 3 ratings