So wird die Ernährung dauerhaft umgestellt

So wird die Ernährung dauerhaft umgestellt

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Jo-Jo-Effekt, Fressattacken und Rückfälle in alte Muster – die Ernährung dauerhaft umzustellen, ist ein Unterfangen, das gar nicht so leicht ist. Doch wie sollte man am besten vorgehen?

Ernährung umstellen

Strenge Diäten und Hungerkuren – warum das der falsche Weg ist

Mein Green Star Entsafter, die neuen Laufschuhe und viele gesunde Lebensmittel aus dem Bio-Laden können die Pfunde dahinschmelzen lassen – sofern man es richtig anfängt! Die meisten von uns sind gerade im Frühjahr mit ihrer Figur unzufrieden und wollen so schnell wie möglich abnehmen. Im Winter sorgen Bewegungsarmut und fettes Essen dafür, dass sich das ungewollte Hüftgold ansetzt. Irgendwas muss getan werden – doch was? In Magazinen, auf Internetseiten und im Fernsehen werden traditionell Wunderdiäten und vermeintliche Geheimtipps zum Abnehmen angepriesen, doch die wenigsten davon liefern auch die versprochenen Resultate. Versprochen wird ein schneller Weg zur Traumfigur, doch die Realität sieht leider meist anders aus.

Studien haben in den letzten 10 Jahren gleich mehrfach belegt, dass etwa 80 bis 90 Prozent der Menschen nach einer Diät schnell wieder bei Ihrem Ursprungsgewicht landen und selbiges häufig sogar noch überschreiten. Dieses ernüchternde Ergebnis zeigt, wie leicht und wahrscheinlich es ist, nach einer anstrengenden Radikaldiät wieder in alte Muster zu verfallen. Manchmal genügt schon eine leichte Stimmungsschwankung, zum Beispiel ein schlechter Tag auf der Arbeit, damit wir prompt wieder zur Hühnerkeule oder zum Schokoriegel greifen. Wegen des gefürchteten Jo-Jo-Effekts wiegen nicht wenige danach mehr als vorher. Hungern wir uns die Pfunde vom Leib, schaltet der Körper auf Energiesparmodus. Im Klartext bedeutet das, dass der Kalorienbedarf drastisch gesenkt wird, um die reduzierte Zufuhr unbeschadet zu überstehen. Wenn wir hernach wieder normal essen, haben wir die Pfunde in Rekordzeit wieder auf den Rippen.

Mit dem „Ampelsystem“ zum Erfolg

LebensmittelampelEs sollte sich eigentlich von selbst verstehen, dass man sich, um überhaupt abnehmen zu können, ausreichend bewegen sollte. Nur dann setzt der Körper die ihm zugeführte Energie auch wirklich um. Fernerhin spielt die Auswahl der Lebensmittel natürlich die größte Rolle. Hier kann das sogenannte Ampelsystem helfen. Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Um sich einen besseren Überblick über die zur Auswahl stehenden Speisen zu verschaffen, stellt man sich einfach eine Liste mit den häufigsten konsumierten Lebensmitteln zusammen oder lädt sich einfach eine entsprechende Auflistung aus den Weiten des World Wide Webs herunter. Danach werden all diese Lebensmittel mit den Ampelfarben Grün, Rot und Gelb versehen. Diese Farben geben dann nämlich Aufschluss über die Energiedichte der Speisen. Unter diesem Begriff versteht man den Kaloriengehalt eines Nahrungsmittels pro Gramm. Will man abnehmen, sollte man sich auf jene Lebensmittel konzentrieren, die eine geringe Energiedichte aufweisen. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass die Ernährung ausgewogen und abwechslungsreich bleibt. Dann klappt es auch!

Bild: © Jupiterimages/Brand X Pictures/Thinkstock und © Gerhard Seybert – Fotolia.com

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